„Fahrradfreundliche Kommune“ - Informationsveranstaltung der Stadt Gunzenhausen am 25.06.2018

Kornelia Goth - Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen - AsF

03. Juli 2018

Eines wurde uns sofort klar: nur mit „naja, dann machen wir halt was, wenn eine Baumaßnahme ansteht“ werden wir hier in Weißenburg wohl keine fahrradfreundliche Kommune. Das will, außer der SPD, der Stadtrat wohl auch mehrheitlich nicht. Dennoch wird man sich in Weißenburg mit dem Thema auseinander setzen müssen. In Zeiten von E-Bikes bekennen sich immer mehr Menschen zum Radfahren.

Also besuchten wir von der AsF Weißenburg den federführenden Ansprechpartner der Stadt Gunzenhausen, Hauptamtsleiter Klaus Stephan und Bürgermeister Fitz, um uns über die ersten Schritte der Stadt, die Öffentlichkeitsarbeit, die Einbindung der Bürger im Vorfeld, den Einsatz von Fördermitteln und die seither etablierten Verbesserungen im Radverkehr zu informieren. Wir waren beeindruckt von der Vielfalt der Maßnahmen zum Sichtbarmachen des Radverkehrs. So gibt es z.B. rot eingefärbte Wege an besonders gefährlichen Stellen, etliche Kilometer Radfahrstreifen und Radfahrschutzstreifen an stark befahrenen Straßen, zentrumsnahe Fahrradabstellplätze, Ladestationen für E-Bikes und vieles mehr. Das alles dient der Sicherheit der Bürger und der Aufwertung der Stadt.

Fazit: in Gunzenhausen werden 16 % der Fahrten mit dem Rad getätigt. Das dient nicht nur der Fitness, nebenbei auch dem Klimaschutz: weniger Autoabgase, weniger Lärm, weniger benötigte Parkplätze, weniger verstopfte Straßen.

Das wollen wir für Weißenburg. Und ganz wichtig: Fördermittel kann die Stadt auch ohne Beteiligung am Programm „fahrradfreundliche Kommune“ erhalten. Deshalb fordern wir von AsF/SPD-Ortsverein als erste Maßnahme eine fahrradfreundliche Verbindung der Nürnberger Straße mit der Altstadt Weißenburgs. Weitere Anträge werden folgen.

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